Filmvorführung | Verzaubert. Lesben und Schwule erzählen Geschichte

13 Männer und Frauen im Alter zwischen 60 und 80 Jahren erzählen in diesem Dokumentarfilmklassiker, wie sie den Nationalsozialismus, Krieg und Nachkriegszeit in Hamburg erlebt haben — eine Zeit, in der sich Homosexuelle noch nicht selbstbewusst »lesbisch« oder »schwul« genannt haben, sondern »verzaubert«. Das hieß: heimliche Romanzen, Vorladungen durch Sittenpolizei und Gestapo, Tarnehen, rosa Winkel, Verfolgung und Vernichtung, aber auch Subkultur und Alltag. In den Interviews wird nicht versucht, ein bisher vergessenes Kapitel der Geschichtsschreibung nachzuliefern, sondern Schwule und Lesben mit ihren sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen und -geschichten selbst zu Wort kommen zu lassen — unterhaltsam und spannend!

Verzaubert war der erste Film über Schwule und Lesben im Deutschland der NS-Zeit und der frühen Bundesrepublik und entstand als Kollektivarbeit der Hamburger Student:innen Dorothée von Diepenbroick, Jörg Fockele, Jens Golombek, Dirk Hauska, Sylke Jehna, Claudia Kaltenbach, Ulrich Prehn, Johanna Reutter und Katrin Schmersahl. Jetzt gibt es das berührende Zeitdokument in restaurierter Fassung.

Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit Dorothée von Diepenbroick. 

Durchführende Organisationen: Frauenbildungszentrum DENKtRÄUME www.denktraeume.de und Metropolis Kino

Teilnahme: Es gelten die Preise des Metropolis Kino (9 Euro / 6 Euro ermäßig)

Veranstaltungsraum: Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg

Datum

29.05.2024

Zeit

19:00

 –

21:00

Ort

Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
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